Brannte Gewächshaus

Sachsenhausen.

03.01.2004 Aus bislang ungeklärter Ursache brannte es um 10.58 Uhr auf dem Gelände einer Gärtnerei im Länderweg 61. Mehrere Passanten bemerkten das Feuer und verständigten die Feuerwehr. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte ein mit Kunststoff gedecktes 600 m² grosses Gewächshaus auf einer Fläche von ca. 150 m². Die Einheiten der Feuer- und Rettungswache 6 sowie die Freiwillige Feuerwehr Sachsenhausen mussten drei C- Rohre einsetzen, um den Brand abzulöschen und eine Brandausbreitung auf weitere Teile der Gärtnerei sowie auf zwei Klein-LKW zu verhindern. Durch das Brandgeschehen wurden mehrere landwirtschaftliche Geräte sowie ein Motorroller zerstört. Eine besondere Gefahr ging von ca. 50 Spraydosen mit Unkrautvernichtungsmitteln aus, die während der Löscharbeiten explodierten. Personen wurden nicht verletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 25.000 Euro geschätzt.

Wohnungsbrand

Nieder Erlenbach.

05.01.2004 Um 15.28 Uhr kam es in der Straße Alt Erlenbach 48 zu einem Wohnungsbrand im Erdgeschoss eines Zweigeschossigen Wohnhauses. Drei Bewohner der Brandwohnung sowie zwei weitere Hausbewohner konnten sich noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbständig ins Freie retten. Sie erlitten alle Rauchgasvergiftungen und mussten, nachdem sie von dem Rettungsdienst versorgt waren, in Kliniken gebracht werden. Zum Ablöschen des brennenden Wohnungsmobiliars wurde ein C- Rohr eingesetzt. Eine Brandausbreitung auf weitere Wohnungen konnte verhindert werden. Der entstandene Sachschaden wurde auf ca. 100.000 Euro geschätzt.

Getränkelaster in Schieflage

Sachsenhausen.

13.01.20004 Nur durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr und Polizei konnte ein größerer Schaden verhindert werden. Um 19:15 Uhr übernahm ein ca. 44-jähriger Fahrer einer Frankfurter Brauerei einen mit 1.200 Kisten Bier beladenen Sattelschlepper und fuhr auf der Darmstädter Landstraße in Richtung Süden. Beim Abbiegen auf die Babenhäuser Landstraße bemerkte er das die Ladung nur unzureichend gesichert war. Der Fahrer beabsichtigte in der Wendeschleife der Linie 36 zu wenden um zur Brauerei zurück zu kehren. Beim Wendemanöver verrutschte die Ladung jedoch derart das ein Totalverlust der Ladung zu erwarten war. Die sofort alarmierte Polizei sicherte den Lkw ab und die Feuerwehr konnte ein Umkippen des Lkw`s mit hydraulischen Stützen und Hebekissen verhindern. Erst nachdem der Sattelauflieger mit einem Kranwagen gesichert war, konnte der Lkw entladen werden. Es dauerte ca. 2 Stunden bis die 1200 Kisten von den Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr, die von Mitgliedern der Freiw. Feuerwehr Sachsenhausen unterstützt wurden, geborgen waren. Durch eine berstende Flasche wurde ein Feuerwehrmann leicht am Auge verletzt. Er musste noch vor Ort vom anwesenden Rettungsdienst versorgt werden. Das gesicherte Ladegut wurde mit Muldenfahrzeugen der Feuerwehr zur Brauerei zurückgebracht. Die Babenhäuser Landstraße musste bis gegen 23.15 Uhr für den Durchgangsverkehr gesperrt werden.

Pferd in Notlage

Griesheim.

17.01.2004 Um 10.58 Uhr rückte ein Hilfeleistungsfahrzeug sowie der Tierrettungswagen der Feuer- und Rettungswache 5 in die Fritz-Klatte-Straße 25 aus. In einem Kleingartengelände musste ein Pferd aus einer Sickergrube gerettet werden. Aus ungeklärter Ursache stürzte ein Haflinger, der sich in dem Kleingarten auf "Erkundungstour" befand, in eine ca. 3 x 2 Meter große und 1.5 Meter tiefe Sickergrube, aus der er mit eigener Kraft nicht mehr heraus kam. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr bauten aus Holzpaletten eine Art Treppe über die das Tier dann aus der Grube geführt und unverletzt den Besitzern übergeben werden konnte. Ein Feuerwehrbeamter, der als passionierter "Pferdeflüsterer" bereits mehrfach Erfahrungen sammeln konnte, rückte eigens für diese Aktion von der Feuerwache 7 (Nordweststadt) an, um diese Rettungsaktion zu begleiten.

Feuer in einem Fachwerkhaus

Nieder Erlenbach.

01.02.2004 Um 05.12 Uhr kam es in der Straße Alt-Erlenbach 45 zu einem Feuer auf einem ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesen. Mehrere Anwohner bemerkten den Brand und alarmierten die Feuerwehr. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein zweigeschossiges Gebäude im Vollbrand. Flammen und Brandrauch schlugen aus den Fenstern und aus dem Dachbereich. Die Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen 1 und 7 sowie die Freiwillige Feuerwehr Nieder Erlenbach setzten insgesamt sechs C- Rohre sowie einen Wasserwerfer über eine Drehleiter ein, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Trotz des umfassenden und massiven Löscheinsatzes brannte das Gebäude völlig aus. Eine Brandausbreitung auf das benachbarte Wohngebäude sowie auf angrenzende ehemalige Stallungen konnte verhindert werden. Bei dem von dem Brand betroffenen Gebäude handelte es sich um ein ca. 10x12 Meter grosses, unbewohntes Fachwerkhaus, das zu Lagerzwecken genutzt wurde. Personen wurden nicht verletzt, über die Brandursache sowie den entstandenen Sachschaden können keine Angaben gemacht werden. Die Kriminalpolizei hat die Brandursachenermittlung aufgenommen.

Feuer in einer Dachgeschoßwohnung

Bockenheim.

09.02.2004 Ein Sachschaden von ca. 100.000 Euro bei einem Wohnungsbrand im Frankfurter Stadtteil Bockenheim. Der Mieter einer Dachgeschosswohnung in der Hermann-Wendel-Straße 6 bemerkte um 3.05 Uhr das Flammen aus der Holzverkleidung seiner Küche schlugen. Während er erste Löschversuche einleitete verständigte er über ein Handy die Feuerwehr. Als die ersten Einheiten der Feuerwehr an der Brandstelle eintraf hatte das Feuer bereits auf die gesamte Küche und den Dachstuhl übergegriffen. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch Menschen in einer der Dachgeschosswohnungen aufhielten wurden zwei Löschzüge zur Einsatzstelle alarmiert. Während fünfzehn Bewohner des 6-geschossigen Wohnhauses in Sicherheit gebracht und in einem Bus der Feuerwehr untergebracht und betreut wurden, gelang es den Einsatzkräften über zwei Drehleitern und den Treppenraum zum Brandherd vorzudringen und das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Aufgrund des stark verwinkelten Dachstuhl gestalteten sich die Nachlöscharbeiten sehr zeitaufwendig. Personen wurden durch den Brand nicht verletzt.

Wohnungsbrand

Gutleutviertel.

15.02.2004 Am Samstagabend kam es um 23.37 Uhr zu einem Wohnungsbrand in der Heidelberger Straße 9. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet Küchenmobiliar in einer Wohnung im dritten Obergeschoss eines Wohnhauses in Brand. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr konnten Polizeibeamte eine Person aus der Brandwohnung sowie drei Personen aus einer benachbarten Wohnung retten. Zwei weitere Hausbewohner konnten von der Feuerwehr über eine Drehleiter aus dem vierten Obergeschoss in Sicherheit gebracht werden. Drei der geretteten Personen sowie eine Polizeibeamtin zogen sich dabei Rauchgasvergiftungen zu und mussten, nachdem sie von dem Rettungsdienst erstversorgt waren, in Krankenhäuser gebracht werden. Zum Ablöschen des brennenden Küchenmobiliars war ein C- Rohr eingesetzt. Eine Brandausbreitung auf weitere Räume der Vierzimmerwohnung konnte verhindert werden. Durch den entstandenen Brandrauch wurde die komplette Wohnung stark in Mitleidenschaft gezogen. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 70.000 Euro geschätzt.

Feuer in einem Büro- und Geschäftshaus

Innenstadt.

02.06.2004 Um 18.18 Uhr kam es aus bisher ungeklärter Ursache in der 2.Etage eines Büro- und Geschäftshaus auf der Zeil 41 zu einem Brand in einer Anwaltskanzlei. Passanten hatten eine starke Rauchentwicklung bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr an der Brandstelle eintrafen schlugen die Flammen bereits aus den Fenstern im 2.Obergeschoss. Ein Übergreifen der Flammen auf die Räume im dritten und vierten Obergeschoss stand unmittelbar bevor. Über den Treppenraum und zwei Drehleitern konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr zum Brandherd vordringen, das Feuer mit 2 Rohren ablöschen und ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Etagen verhindern. Aus Sicherheitsgründen mussten die Kunden (ca. 15) des in den unteren Etagen gelegene Kaufhaus ins Freie gebracht werden. Die gesamte Kanzlei wurde durch den Brandrauch stark in Mitleidenschaft gezogen. Auch an der Fassade des Hauses entstand erheblicher Sachschaden. Nach ersten Einschätzungen wird der Sachschaden auf ca. 500.000 Euro beziffert. Personen wurden nicht verletzt.

Schwertransport für die Feuerwehr

Frankfurt.

Durch die freundliche Unterstützung der Verkehrsbetriebe konnte der Feuerwehr Frankfurt ein ausgemusterter Straßenbahnzug für Übungszwecke zur Verfügung gestellt werden. In der Nacht zum Donnerstag wurde der Straßenbahnzug von der Straßenbahnwerkstatt in der Heerstraße zum Übungsgelände im Feuerwehrzentrum am Marbachweg transportiert. Auf einem Spezialfahrzeug der Firma Universal Transporte Brandenburg begann die Fahrt um 22.00 Uhr. Nach nur einer Stunde war das Ziel erreicht und das Schienenfahrzeug konnte auf die, eigens hierfür errichtete, Gleisstrecke gesetzt werden.

Witterungsbedingte Einsätze

Frankfurt.

24.07.2004 In der Nacht mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Frankfurt zu über 520 Einsätzen ausrücken. Neben zahlreichen Kellern die durch die starken Niederschläge voll gelaufen waren, mussten mehrere abgebrochene Äste und umgefallene Bäume beseitigt werden. In der Gwinnerstr. 38 wurde durch eine Sturmböe das Dach einer Lagerhalle abgedeckt. In der Königswarterstraße entgleiste eine Straßenbahn wegen eines, durch die Wassermassen, hoch gedrückten Gullydeckel. In einer Unterführung an der Mörfelder Landstr. wurden acht Pkw´s von den Wassermassen aufgeschwemmt. Von der Feuerwehr wurden die Fahrzeuge gesichert. Hier entstand erheblicher Sachschaden. Durch die Überflutung der Mörfelder Landstraße wurde auch die U-Bahnstation Südbahnhof in Mitleidenschaft gezogen. Durch das eindringende Wasser musste die Station für den Verkehr gesperrt werden. In Höhe der Unterschweinstiege stürzte ein Baum auf eine fahrende S-Bahn. Der Fahrer der Bahn wurde hierbei schwer verletzt. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren, der Berufsfeuerwehr und des THW sowie der DLRG waren bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz.

Wohnungsbrand

Heddernheim.

03.08.2004 Um 2.54 Uhr kam es im 2.Obergeschoß des Wohnhochhauses Bernadottestraße 6 zu einem Wohnungsbrand. Als die Einsatzkräfte nur wenige Minuten nach der Alarmierung an der Brandstelle eintrafen schlugen die Flammen bereits waagerecht aus den Fenstern. Mit Atemschutzgeräten ausgerüstet konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr rasch zum Brandherd vordringen. Für den 52-jährigen Mieter kam jedoch jede Hilfe zu spät. Der gehbehinderte Wohnungsmieter konnte offenbar seine Frau noch wecken, die die Wohnung verlassen konnte um Hilfe in der Nachbarschaft zu holen. Ihm gelang es jedoch nicht mehr rechtzeitig sich in Sicherheit zu bringen. Die Einsatzkräfte fanden ihn tot im Flur seiner Wohnung, die völlig ausbrannte. Drei weitere Personen erlitten leichte Rauchvergiftungen und mussten, nachdem sie noch vor Ort von Notärzten versorgt worden waren, in Kliniken gebracht werden. Ein 59-jähriger Mitbewohner erlitt, vermutlich ausgelöst durch die Aufregung, einen Herzinfarkt. Sein Gesundheitszustand wird als kritisch bezeichnet. Durch den Brand wurde die Wohnung total zerstört und die Fassade durch Brandrauch bis zum 5.Obergeschoß stark beschädigt. Der Sachschaden wird auf ca. 200.000 Euro geschätzt. Über die Brandursache können zur Zeit noch keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat die Brandursachenermittlung aufgenommen.

Wohnungsbrand

Gallusviertel.

08.08.2004 Einen Toten und ein Sachschaden von ca. 300.000 Euro forderte in der vergangenen Nacht ein Wohnungsbrand in der Niddastraße 85. Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr, die um 2:20 Uhr von Passanten alarmiert wurden, an der Brandstelle eintrafen, schlugen die Flammen bereits weit sichtbar aus dem Dach des 4-geschossigen Wohnhauses. Über den Treppenraum und eine Drehleiter gelang es den Einsatzkräften zum Brandherd im 4.Obergeschoss des Hauses vordringen um das Feuer, das bereits auf die Dachkonstruktion übergegriffen hatte, abzulöschen. Die Mansardenwohnung brannte jedoch völlig aus. Acht Bewohner des Hauses konnten rechzeitig in Sicherheit gebracht werden und wurden bis zum Abschluss der Löscharbeiten in einem Bus der Feuerwehr betreut.

Zwei Straßenbahnen kollidiert

Niederrad.

15.09.2004 Aus bisher ungeklärter Ursache stießen in Höhe der Kiesschneise um 17.58 Uhr zwei Straßenbahnzüge der Linie 12 frontal zusammen. Von den ca. 50 Fahrgästen wurden durch den Unfall 22 Fahrgäste leicht verletzt. Vier Notärzte, die Besatzungen von 8 Rettungswagen und die Einsatzkräfte der Feuerwehr versorgten die Verletzten noch vor Ort. Zur weiteren Behandlung wurden die Verletzten in Frankfurter Kliniken gebracht. Ein Straßenbahnzug war durch den Aufprall aus den Schienen gesprungen. Nachdem die Versorgung der Fahrgäste abgeschlossen war, wurde er mit hydraulischen Hebern von der Feuerwehr wieder ins Gleis gesetzt.

Gefahrgutunfall auf der Autobahn

BAB 5

22.09.2004 Um 10.55 Uhr ereignete sich auf der A 5 in Richtung Kassel ca. 600 Meter vor dem Nordwestkreuz ein Auffahrunfall zwischen einem Tanksattelzug und einem Lkw. Der Fahrer des Lkw wurde durch den Unfall verletzt und musste, nachdem er von einem Notarzt versorgt war, in eine Klinik gebracht werden. Durch den Aufprall wurde der Tankauflieger des dänischen Sattelzuges beschädigt und das Produkt (Methylamin) lief aus. Während die Einsatzkräfte der Feuerwehr den Tankauflieger abdichteten, wurden mehrere Messstellen eingerichtet. Die Messungen ergaben keine Gesundheitsgefährdenden Ergebnisse. Mit mehreren Saugwagen der Werkfeuerwehr aus dem Industriepark Höchst konnte ein Teil der Gefahrgutes aufgenommen werden. Eine unbestimmte Menge lief jedoch in einen Kanal der in die Nidda mündet. Dieser Kanal wurde mit speziellen Dichtkissen, die von der Flughafenfeuerwehr zur Verfügung gestellt wurden, dicht gesetzt und so ein weiteres Abfließen des Gefahrgutes in die Nidda verhindert. An der Mündung der Nidda wurden vorsorglich so genannte Schlengel (Oelsperren) gesetzt um kontaminiertes Treibgut aufnehmen zu können. Über den Sachschaden und eine evt. Umweltschädigung kann zurzeit keine Aussage gemacht werden. Die Arbeiten der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerkes waren gegen Mitternacht beendet. Die Einsatzstelle wurde den zuständigen Ämtern und Behörden übergeben, die die weiteren Maßnahmen einleiten bzw. koordinieren.

Brennender Tankzug auf der Autobahn

BAB 3.

24.09.2004 Um 17.41 Uhr kam es aus bisher ungeklärter Ursache auf der A 3 in Richtung Würzburg bei Kilometer 178,6 zu einem Verkehrsunfall bei dem der Anhänger eines Tankzuges umstürzte und in Flammen aufging. Das Feuer griff rasch auf die Zugmaschine über. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehren aus Offenbach, Frankfurt, Neu-Isenburg, des Frankfurter Flughafens und der angrenzenden Gemeinden, konnte das brennende Fahrzeug mit einem Schaumteppich überzogen und so der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Mit mehreren Rohren wurde das Fahrzeug gekühlt um eine Explosion der Tankkammern zu verhindern. Das Tankfahrzeug, das 18.000 Liter Superbenzin, 6.900 Liter Benzin und ca. 7.000 Liter Diesel geladen hatte, brannte völlig aus. Angrenzende Regenwasserkanäle wurden durch die Feuerwehren dicht gesetzt. Ausgelaufenen Kraftstoffe, die zum Teil in den Kanal flossen, wurden mit Saugwagen abgepumpt. Die Bergung- und Sicherungsarbeiten, zu denen auch das THW eingesetzt wurde, werden noch mehrere Stunden andauern. Um den Brandschutz im Frankfurter Stadtgebiet sicherzustellen, wurden mehrere Feuer- und Rettungswachen durch Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren aus den Stadtteilen besetzt.

Feuer in einer Seniorenwohnanlage

Rödelheim

26.10.2004 Gegen 11.00 Uhr, bemerkten ein Rettungsassistent und ein Notarzt, die sich in der Seniorenwohnanlage Alexanderstraße 98 bei einem Patienten aufhielten, wie aus einem im Erdgeschoss liegenden 1-Zimmer-Appartement Brandrauch drang. Der Rettungsassistent der Feuerwehr erkannte sofort den Ernst der Lage. Da nicht zweifelsfrei geklärt werden konnte ob sich noch Personen in dem Appartement aufhielten, trat er kurzer Hand die Tür ein und durchsuchte die Räume. Ein anwesender Handwerker war ebenfalls auf den Brand aufmerksam geworden, er kletterte über eine Balkonbrüstung und schlug die Fensterscheibe des Appartements ein. Mit hauseigenen Feuerlöschern konnte so das Feuer rasch abgelöscht werden. Der Kollege der Feuerwehr zog sich hierbei eine leichte Rauchgasvergiftung zu und musste vorsorglich in eine Klinik gebracht werden. Glücklicherweise hatte der Mieter das Appartement noch vor Ausbruch des Brandes verlassen. Seine Kollegen der Feuer- und Rettungswache 4 mussten lediglich kleinere Nachlöscharbeiten durchführen und mit Lüftungsgeräten den Flur vom Brandrauch befreien. Der Sachschaden wird auf ca. 5.000 Euro geschätzt. Als Brandursache wird fahrlässiger Umgang mit brennenden Kerzen nicht ausgeschlossen.

Feuer im Kraftwerk

Niederrad

01.11.2004 Um 19.15 Uhr kam es aus bisher ungeklärter Ursache zu einer Explosion mit Folgebrand in einem ca. 5x5 Meter großen Schaltfeld im Kraftwerk in der Lyonerstraße 8. In den Stadtteilen Schwanheim, Goldstein und Niederrad kam es dadurch zu Stromausfällen. Die ca. 50 eingesetzten Kräfte der Feuerwehr konnten das Feuer mit mehreren Pulver- und Schaumrohren ablöschen. Die Nachlösch- und icherungsarbeiten dauerten längere Zeit an. Da auch in zwei Seniorenwohnanlage die Stromversorgung ausgefallen war, wurden die Bewohner durch Rettungsdienstpersonal betreut. Um den Brandschutz sicherzustellen wurden mehrer Feuerwachen durch die Freiwillige Feuerwehr besetzt. Da es im Stadtteil Goldstein sowie in Teilen von Schwanheim mit einem längeren Stromausfall zu rechnen ist, werden von der Feuerwehr, dem THW sowie größeren Firmen Notstromgeneratoren in Bereitschaft gehalten.

Medizinische Hilfe aus Frankfurt für die Flutopfer in Südostasien.

30.12.2004 Vom Flughafen Frankfurt am Main startete eine Boing 767 nach Phuket in Thailand. Das Flugzeug wurde mit einer medizinischen Ausstattung versehen um auch Intensivpatienten während des Fluges versorgen zu können. Leitende Notärzte aus Frankfurter und Offenbach sowie Ärzte aus Frankfurter Kliniken unter der Leitung von Prof. Dr. Latasch sowie Rettungsdienstpersonal der Berufsfeuerwehr Frankfurt und eine Rettungsassistentin aus dem Landkreis Offenbach befinden sich zur Zeit auf dem Rückflug mit mehreren schwer- und leichtverletzten Patienten. Die Maschine wird in der Nacht in Frankfurt erwartet.

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