| Wohnungsbrand
Seckbach. 01.08.2002 Um 20.34 Uhr kam es in der Wilhelmshöher Strasse 200 zu einem Brand in einem Wohnhaus. Da bereits aus den Notrufen zu entnehmen war, dass sich noch Personen in dem Gebäude befanden, wurden sofort zwei Löschzüge, die Freiwillige Feuerwehr Seckbach, und mehrere Fahrzeuge des Rettungsdienstes alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen Flammen aus sämtlichen Fenstern der Erdgeschosswohnung. Das Treppenhaus war stark verraucht. An einem Fenster im ausgebauten Dachgeschoss des 2-geschossigen Wohnhauses machten sich Personen, die sich dorthin flüchten konnten, bemerkbar. Von den Einheiten des Löschzuges der Feuerwache 2 wurde sofort eine Drehleiter zur Menschenrettung in Stellung gebracht. Alle 10 Hausbewohner, ein Ehepaar und acht Kinder im Alter von 2 bis 18 Jahren, konnten hierüber gerettet werden. Alle geretteten Personen erlitten Rauchgasvergiftungen und mussten, nachdem sie vom anwesenden Rettungsdienst versorgt wurden, zur weiteren Behandlung in Kliniken gebracht werden. Weiterhin konnte ein Hund und ein Zwergkaninchen unversehrt gerettet werden. Zur Brandbekämpfung der 3-Zimmer-Erdgeschoßwohnung, die im Vollbrand stand, wurden drei C-Rohre eingesetzt. Der Brand war um 21.00 Uhr unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis 23.00 Uhr an. Eingesetzt waren: Die Löschzüge der Feuer- und Rettungswachen 1 und 2, zwei Fahrzeuge mit Führungsdienst, der Umweltschutzzug, die Freiwillige Feuerwehr Seckbach, 3 Notarzt-ahrzeuge, 3 Rettungswagen sowie ein Grossraumrettungswagen, insgesamt waren 50 Einsatzkräfte im Einsatz. Die Brandursache war derzeit ungeklärt. Der entstandene Sachschaden wurde auf 50.000 € geschätzt. Wohnungsbrand Sindlingen. 16.01.2002 Um 02.49 Uhr kam es in der Hermann-Küster-Straße 20 im Stadtteil Sindlingen zu einem Wohnungsbrand in einem 2- geschossigen Wohnhaus. Beim Eintreffen der ersten Einheiten schlugen Flammen und Brandrauch aus den Fenstern der Erdgeschosswohnung. Das Treppenhaus war stark verraucht. Elf Hausbewohner befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch in dem Gebäude. Mit Atemschutzgeräten ausgerüstet drangen die Einsatzkräfte in das Gebäude ein und konnten alle Personen, sowie zwei Hunde, aus dem Gebäude retten. Sieben Hausbewohner, darunter auch die 60- jährige Mieterin der vom Brand betroffenen Wohnung, erlitten durch das Brandgeschehen Rauchgasvergiftungen und mussten, nachdem sie von dem anwesenden Rettungsdienst versorgt waren, in Kliniken gebracht werden. Parallel zur Menschenrettung wurden zwei C- Rohre zur Brandbekämpfung eingesetzt. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr brannte die Zweizimmerwohnung total aus. Eine Brandausbreitung auf weitere Wohnungen konnte verhindert werden. Durch den Brandrauch wurde das gesamte Treppenhaus, sowie zwei weitere Wohnungen stark in Mitleidenschaft gezogen. Der entstandene Sachschaden wurde auf ca. 150.000 Euro geschätzt. Teileinsturz eines Hauses Bornheim. 24.04.2002 Aus bisher ungeklärter Ursache stürzte um 17.11 Uhr auf der Bergerstraße 224 ein Teil der Fassade eines Abbruchhauses ein. Vier Personen, 2 Frauen sowie 2 Kleinkinder, wurden verletzt. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte lag ein ca. 6x10 Meter großes Fassadenteil eines Fachwerkhauses auf dem Bürgersteig der Straße. Die Kleinkinder (1und 2 Jahre) waren in einem Buggy eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Sie erlitten Verletzungen an den Beinen und mussten, nachdem sie vom Notarzt versorgt waren, in eine Klinik gebracht werden. Die beiden Frauen zogen sich leichtere Verletzungen zu und mussten ebenfalls klinisch versorgt werden. Von den Einsatzkräften der Feuerwehr wurden weitere einsturzgefährdete Bauteile abgetragen und die Einsatzstelle gesichert. Die Bergerstraße musste bis ca. 19.00 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Die zuständigen Ämter und Behörden hatten die Ursachenermittlungen aufgenommen. Feuerwehr Frankfurt hilft Dresden 13.08.2002 In den Vormittagsstunden richteten die Kollegen der Feuerwehr Dresden ein offizielles Hilfeersuchen an die Feuerwehr Frankfurt. Es wurde um Amtshilfe bei der Beseitigung der Hochwasserschäden im Bereich der Stadt Dresden gebeten. Von der Frankfurter Feuerwehr wurde in Zusammenarbeit mit dem HmdI und dem LFV Hessen ein Hilfskonvoi aus acht Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften zusammengestellt, um die Feuerwehreinheiten in Dresden mit Manpower und Gerätschaften zu unterstützen. An der Hilfsaktion beteiligen sich Einheiten der Feuerwehr Frankfurt sowie der Freiwilligen Feuerwehren Hainburg und Mühlheim. Der Konvoi startete um 16.30 Uhr von der Feuer- und Rettungswache 1 und traf gegen ca. 23.00 Uhr in Dresden ein. Folgende Einheiten wurden eingesetzt: Fahrzeuge: 1 Wechselladerfahrzeug der BF. Frankfurt mit AB Quick-Damm 1 Wechselladerfahrzeug der FF. Mühlheim mit AB Quick-Damm 1 Wechselladerfahrzeug der BF. Frankfurt mit AB Mulde 1 Rüstwagen der FF. Hainburg mit Schlauchboot 1 GW Nachschub 1 MTF 1 Anhänger Licht Mannschaft: 5 Kräfte BF. Frankfurt, 16 Kräfte FF. Frankfurt, jeweils 2 Kräfte FF. Hainburg und Mühlheim Gerätschaften: 13 Pumpen, 6000 Sandsäcke und 2000 m² Folie. Am Mittwoch fuhren weitere 11 Einsatzkräfte des THW Frankfurt nach Dresden fahren um ebenfalls an dieser Aktion teilzunehmen. Frankfurt hilft der Partnerstadt Prag 17.08.2002 - 27.08.2002 In großem Umfang beteiligte sich Frankfurt an den Rettungs- und Aufräumungsarbeiten in der tschechischen Partnerstadt Prag nach der verheerenden Hochwasserkatastrophe. Am Samstag, den 17.08.2002 starteten 80 Hilfskräfte mit 27 Fahrzeugen. Bereits am 16.08.02 ist ein Vorauskommando zur Absprache von Details für den Einsatz nach Prag gereist. Am Einsatz beteiligten sind 50 Frankfurter Einsatzkräfte, darunter 30 Berufsfeuerwehrmänner (SB) und 20 Freiwillige Feuerwehrmänner (SB), 17 Helfer des Technischen Hilfswerkes sowie 3 Mitarbeiter der Werksfeuerwehren BP Lingen und Gendorf. Die FES GmbH beteiligt sich mit einem Muldenkipper und einem Sprühfahrzeug. Der Hilfskonvoi war autark, das heißt die Einheit sorgt selbständig für Verpflegung und Unterkunft in einer Prager Offiziersschule. Entsprechend der Anforderung aus Prag haben die Frankfurter Helfer mitgewirkt bei: Der Beseitigung der Wasserflächen und Abpumpen des Wassers aus Kellerräumen im historischen Teil der Stadt. Beim Abpumpen des U-Bahn-Systems der gesamten Stadt. Beim Überbrücken von einzelnen Stromausfällen in der Stadt. Der Konvoi startete am 17.08.2002 um 8.00 Uhr an der Großmarkthalle in der Hanauer Landstraße. Die Hilfe für die Partnerstadt wurde koordiniert durch die Frankfurter Branddirektion Feuer in der Universitätsklinik Niederrad 11.12.2002 Aus bisher ungeklärter Ursache kam es um 09.00 Uhr in einem Laborbereich im 2.Obergeschoß des Hauses 21 der Frankfurter Universitätsklinik zu einem Brand. Die Feuerwehr, die durch eine automatische Brandmeldeanlage alarmiert wurde, rückte mit drei Löschzügen aus. Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr an der Brandstelle eintrafen hatte das Feuer bereits auf die Dachfläche des 3-geschossigen Gebäudes übergegriffen. Eine männlicher Klinikangestellter hatte sich auf ein Vordach gerettet und musste von der Feuerwehr über eine Leiter in Sicherheit gebracht werden. Mit Atemschutzgeräten ausgerüstet konnten die Kräfte der Feuerwehr zum Brandherd im 2.Obergeschoss vordringen und das Feuer mit insgesamt 4 Rohren ablöschen. Da es sich um einen Laborbereich handelte wurden umfangreiche Schadstoffmessungen durchgeführt. Das Ergebnis der Messungen ergab, dass keinerlei Schadstoffe in die Umwelt gelangten. Aus Sicherheitsgründen wurden 14 Patienten durch den Rettungsdienst auf andere Stationen verlegt. Ein Feuerwehrbeamter erlitt eine leichte Rauchvergiftung und musste sich einer ärztlichen Behandlung unterziehen. 20 weitere Personen, die das Gebäude noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr verlassen hatten, ließen sich in der Klinik wegen einer evt. Rauchgasintoxikation untersuchen. Wohnungsbrand Preungesheim 17.12.2002 Aus bisher ungeklärter Ursache kam es am frühen Morgen in der Jaspertstraße 44 im Frankfurter Stadtteil Preungesheim zu einem Wohnungsbrand bei dem ein Sachschaden von ca. 125.000 Euro entstand. In einer dramatischen Rettungsaktion konnten zwei Kinder in letzter Minute aus der Wohnung gerettet werden. Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr, die von Nachbarn um 5.39 Uhr alarmiert wurden, an der Brandstelle eintrafen schlugen die Flammen bereits aus den Fenstern im 4-Obergeschoss des Wohnhauses. Mit Atemschutzgeräten ausgerüstet gelang es den Kräften in die Wohnung einzudringen und das Feuer, das in einem Wohnraum ausgebrochen war, abzulöschen. Zwei Kinder im Alter 3 und 7 Jahren hielten sich noch in der bereits total verrauchten Wohnung auf, sie konnten in letzter Minute von den Kräften der Feuerwehr über eine Drehleiter in Sicherheit gebracht werden. Mit schweren Rauchvergiftungen mussten die Kinder in Krankenhäuser gebracht werden. Die Rauchvergiftung des 7-jährigen Jungen war so schwer, dass er in der Taucherdruckkammer der Feuerwehr behandelt werden musste. Zwei Nachbarn und drei Bewohner der vom Brand betroffenen Wohnung konnten von der Feuerwehr über das Treppenhaus ins Freie gebracht werden. Wohnungsbrand Gallusviertel 22.12.2002 In der Nacht kam es aus bisher ungeklärter Ursache in der Anspacher Straße 6 zu einem Wohnungsbrand bei dem 10 Bewohner verletzt wurden und ein Sachschaden von 150.000 Euro entstand. Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr, die von einem unbekannten Anrufer um 1.52 Uhr über Handy alarmiert wurde, nach nur 5 Minuten an der Brandstelle eintraf, stand die Erdgeschosswohnung bereits total in Flammen. Die Flammen schlugen aus den Fenstern und das gesamte 4-geschossige Wohnhaus war stark verraucht. Über zwei Drehleitern, mehrere tragbare Leitern und das Treppenhaus gelang es den Einsatzkräften der Feuerwehr 20 Bewohner des Hauses in Sicherheit zu bringen. 10 Personen, darunter 2 Kinder hatten sich mittlere bis schwere Rauchvergiftungen zugezogen und mussten mit Rettungswagen zur weiteren Versorgung in Kliniken gebracht werden. Die restlichen geretteten konnten vor Ort von Notärzten und dem Rettungsdienstpersonal behandelt werden. Mit zwei Rohren wurde der Brand abgelöscht. Drei der vier Zimmer brannten jedoch völlig aus. |
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