Feuer in einer Kindertagesstätte

Sachsenhausen

13.12.1999. Um 9.58 Uhr meldeten mehrere Passaanten eine starke Rauchentwicklung sowie Feuerschein aus einer Kindertagesstätte in der Stresemannallee 97 im Stadtteil Sachsnhausen. Bereits auf der Anfahrt forderte die Besatzung des Löschzugs der Feuer- und Rettungswache 6 Verstärkung an. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte das gesamte Mobiliar der Kindertagesstätte. Das Gebäude war stark verraucht. Zu diesem Zeitpunkt wurden noch Kinder vermisst. Mit Atemschutzgeräten ausgerüstet drangen die Einsatzkräft in die Liegenschaft ein. Glücklicherweise waren keine Personen mehr in dem Gebäude. Alle 44 Kinder sowie die 12 Betreuer konnten sich rechtzeitig ins Freie retten. Sie wurden von dem anwesenden Rettungsdienst betreut. Drei Betreuerinnen im Alter von 26 bis 43 Jahren musste von der Besatzung des Notarztwagens mit verdacht auf Rauchgasvergiftung ambulant behandelt werden. Der Sachschaden wird auf 500.000 DM geschätzt. Die Polizei hat einen technischen Defekt als Brandursache festgestellt.

Technische Hilfeleistungen

Seckbach.

12.12.1999. Um 21.52 Uhr am gestrigen Abend mussten die Einheiten der Feuer- und Rettungswache 2, die Höhenrettungsgruppe sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus den Stadtteilen Seckbach und Berkersheim in die Rothschildallee 37 ausrücken. Dort drang, bedingt durch strake Regenfälle, Wasser in ein im Umbau befindliches dachgeschoss sowie in die Wohnungen der obersten Etagen eines 4-geschossigen Wohnhaus ein. Die Einheit der Höhenrettungsgruppe errichtete in einer Höhe von ca. 20 Metern auf einer Fläche von 45m2 eine Konstruktion bestehend aus Rüsthölzern und Abdeckplanen, um den Dachstuhl vor weiteren Witterungseinflüssen zu schützen.

Um 4.26 Uhr musste von Einsatzkräften der Feuerwehr ein weiteres Dach in der Hallgartenstrasse 67 gesichert werden. Auch hier war eine Dachfläche nach Bauarbeiten nur ungenügend gesichert. Das Dach musste auf einer Fläche von ca. 450qm mit Folien gesichert werden. Die Arbeiten dauerten bis in die Mittagstunden an.

Durch den starken Wind musste durch die Feuerwehr zahlreiche Bauzäune aufgerichtet und umgefallene Bäume zerkleinert werden.

Holzlager brannte im Oberhafen.

Ostend.

08.12.1999. Brandstiftung ist vermutlich die Ursache für ein Großfeuer auf dem Gelände einer Holzverwertungsfirma im Oberhafen. Dort gingen in der Nacht zum Mittwoch 12 qm3 Schredderholz und Altmöbel in Flammen auf. Die Löscharbeiten dauerten bis 16.00 Uhr. Die Aufsteigende Rauchsäule war bis nach Offenbach sichtbar. Bei Messungen an der Stadtgrenze konnten keine giftige Dämpfe festgestellt werden. Der Sachschaden wird auf ca. 500.000 DM geschätzt. Um die Löschwasserversorgung sicherzustellen wurde das Frankfurter Feuerlöschboot eingesetzt.

Feuer im S-Bahntunnel.

Ostend.

01.12.1999. Um 17.30 uhr kam es aus ungeklärter Ursache zu einem Brand an einem elektrischen Zählwerk im S-Bahntunnel zwischen den Stationen Konstablerwache und Ostendstraße. Beim Eintreffen der Feuerwehr war der Tunnelabschnitt sowie die beiden S-Bahnhöfe verraucht. Mit Atemschutzgeräten ausgerüstet

gelang es den Einsatzkräften rasch zu der Brandstelle vorzudringen und den Entstehungsbrand mit einem CO-Löscher abzulöschen. Die stationäre Entrauchungseinrichtung sorgte für eine schnelle Entrauchung der Strecke. Zwei S-Bahnzüge befanden sich zum Zeitpunkt des Barndes im Tunnelabschnitt. Eine Gafahr für die Fahrgäste bestand nicht.

Baukran umgestürzt, 3 Tote.

Industriehof.

20.08.1999. Drei Bauarbeiter kamen bei einem Arbeitsunfall in der Trakehner Straße 3 im Industriehof ums Leben. Aus ungeklärter Ursache stürzte um 9.54 Uhr auf einer Baustelle in der Trakehner Straße 3 im Industriehof ein ca. 40 Meter hoher Baukran um. Die drei Bauarbeiter, die mit Montagearbeiten am Ausleger des Krans beschäftigt waren, wurden mit in die Tiefe gerissen und erlitten tödliche Verletzungen. Der Ausleger des Krans durchschlug das Flachdach eines benachbarten Kasinos. Dieses fasst bis zu 150 Besucher, war aber glücklicherweise nicht besetzt. Sechs Mitarbeiter des Kasinos hielten sich zum Zeitpunkt des Unfalls im Küchenbereich auf und konnten das Haus unverletzt verlassen.

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