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Großbrand am 04.05.1995 im Aja-Textor-Goethe-Haus
Gegen 4.21 Uhr erhielt die Einsatzzentrale der Berufsfeuerwehr Frankfurt über den Notruf 112 einen (!) Anruf, daß in dem Bereich der Altenwohnanlage Aja-Textor-Goethe, in der Hügelstraße 69, etwas nicht stimmte. Der Anrufer, der in einer Entfernung von ca. 400 Meter zum betroffenen Objekt wohnt, teilte ferner mit, daß er Brandgeruch wahrnehme, jedoch nicht die Herkunft bestimmen könne. An dieser Stelle muß bemerkt werden, daß das Schadensobjekt mit einer automatischen Brandmeldeanlage mit Anschluß an den Einsatzleitrechner der Feuerwehr Frankfurt ausgestattet ist. Der Einsatzsachbearbeiter der Einsatzleitstelle wählte als Örtlichkeit den Kreuzungsbereich unmittelbar bei dem Brandobjekt aus. Da bis jetzt keine detaillierten Angaben über das Feuer vorlagen und in diesem Bereich auch des öfteren schon Gartenhütten gebrannt hatten, konnte zu diesem Zeitpunkt von einem solchen Feuer ausgegangen werden. Zur vermeintlichen Einsatzstelle rückten um 4.21 Uhr die Kräfte der Feuerwache 2 mit einem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF), einer Drehleiter mit Korb 23-12 NB (DLK) und einem Großtanklöschfahrzeug (GTLF 6) aus. Nachdem die Einsatzkräfte die nähere Umgebung erfolglos erkundeten, stieß man fast zufällig auf das Brandobjekt. Als man feststellte, daß in dem Gebäude tatsächlich ein Schadensfeuer vorlag, gaben die Einheiten der Feuerwache 2 sofort 2. Alarm. Die Alarmierung weiterer Einsatzkräfte erfolgte durch die Einsatzleitstelle um 4.29 Uhr. Zur Einsatzstelle wurden alarmiert: Von der Feuerwache 7: HLF7, DLK 7, Atem- und Umweltschutzzug bestehend aus Gasschutzfahrzeug (GSF), Gasmeßfahrzeug (GMF) und Atemschutzwerkstattwagen (AWW) . Von der Feuerwache 1: Technischer Einsatzleiter Ost (TE-OST). Von der Feuerwache 2: RTW 2-83. Von der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik: NAW 2. Von der Johanniter- Unfallhilfe der RTW 81-83. Zwischenzeitlich ergaben die Erkundungen der Kräfte vor Ort, daß es sich in dem Gebäude um einen ausgedehnten Zimmerbrand im Dachgeschoß handeln muß. Aufgrund der Weitläufigkeit des Objektes, der Nutzung und der daraus zu erwartenden Menschenrettung bzw. Evakuierung wurde die Alarmstufe von dem Einsatzführer um 4.48 Uhr auf 3. Alarm erhöht. Zu diesem Zeitpunkt wurde von den Kräften vor Ort die Menschenrettung aus den nächstliegenden Wohnungen, sowie die Brandbekämpfung mittels einem Wenderohres über dir DLK und 3-Rohren im Innenangriff durchgeführt. Im Zuge des 3. Alarms wurden folgende Kräfte um 04.50 Uhr alamiert: Von der Feuerwache 6: Krankenbus (KB) Von der Feuerwache 4: HLF 4, Leiterbühne 4 (LB 4) Von der Feuerwache 1: HLF 1. Von der Universitätsklinik: NAW 6. Von den ansässigen Hilfsorganisationen die RTW 79-83, 89-83, 90-83. Ferner wurden alarmiert: die Freiwillige Feuerwehr Frankfurt-Berkersheim, die Freiwillige Feuerwehr Frankfurt-Eschersheim, der Amtsleiter und sein Vertreter der Branddirektion, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OLRD), sowie der Leitende Notarzt (LNA). Die Einsatzkräfte begannen unverzüglich mit der Brandbekämpfung im Innenangriff und leiteten mit zwei Trupp's unter schwerem Atemschutz die Menschenrettung ein. Glücklicherweise stellte sich recht bald heraus, daß sich in der betroffenen Wohnung zu diesem Zeitpunkt niemand aufhielt. So beschränkte sich die Menschenrettung auf die Evakuierung des betroffenen Teilabschnittes im 5. OG. Durch die Zeitverzögerung wegen der ungenauen Ortsangabe der Einsatzstelle und durch die an dem Brandobjekt besonderen baulichen Gegebenheiten (Größe und Nutzung des Objektes, Weitläufigkeit und Baustil) konnten die Einsatzkräfte eine Ausbreitung des Feuers auf die angrenzenden Appartements sowie auf den Dachstuhl nicht mehr verhindern. Trotz der Brandbekämpfung über drei Drehleitern breitete sich das Feuer über den Dachraum auf einer Länge von ca. 200 Metem aus. Aufgrund der zu erwartenden Lage entschloß sich die Einsatzleitung unter der Führung von Feuerwehrchef Reinhard Ries, das gesamte Dachgeschoß und das darunterliegende Geschoß zu evakuieren. Insgesamt wurden von den Einsatzkräften binnen kürzester Zeit 90 Bewohner aus dem gefährdeten Bereich in Sicherheit gebracht. Die evakuierten Heimbewohner wurden in einem hauseigenen Gemeinschaftsraum im Keller des Objektes vorübergehend untergebracht und von den anwesenden Rettungsdiensten und vom Personal des Kassenärztlichen Vertretungsdienstes betreut. Bei der Brandbekämpfung wurde nun ein wesentliches Augenmerk auf die Öffnung der Dachhaut von außen gelegt, um eine weitere Brandausbreitung zu verhindern. Unter dem Einsatz von einem Dutzend Motorkettensägen begannen die Einsatzkräfte den betroffenen Brandabschnitt von außen zugänglich zu machen. Der Brand konnte so unter Kontrolle gebracht werden. Damit nun der entstandene Brandschaden nicht durch die Auswirkungen des massiven Einsatzes von Löschwasser in die Höhe getrieben wurde, erfolgte parallel zur Brandbekämpfung, in den darunterliegenden Geschossen die sofortige Aufnahme des Nachlösch- und Sicherungsarbeiten auf dem Dach Löschwassers mit mehr als einem Dutzend I-Saugern. Rund vier Stunden nach Eingang des Notrufes wurde von der Einsatzleitung die Rückmeldung: "Feuer aus" gegeben. Durch das Großaufgebot an Einsatzkräften und -mitteln war es unvermeidbar, daß es während des Berufsverkehrs zu Beeinträchtigungen im Straßenverkehr kam. Eine Haupteinfallstraße mußte für den Verkehr gänzlich gesperrt werden, um die Arbeit der Feuerwehr und der Hilfsorganisationen zu erleichtern. Nach Beendigung des Einsatzes konnten alle evakuierten Heimbewohner teils in ihren eigenen, teils in Gästeappartements wieder untergebracht werden. Als besonders glücklicher Umstand ist zu verzeichnen, daß keiner der insgesamt 220 Heimbewohner und des eingesetzten Personals zu Schaden kam. Die Schadenssumme wurde nach ersten Schätzungen auf mehrere Millionen DM beziffert. Einige Tage nach dem Einsatz äußerten mehrere Bewohner gegenüber dem Betreiber der Altenwohnanlage ihre Bedenken bezüglich der Kontamination der Wohnräume. Die Einsatzleitung führte daraufhin eine Informationsveranstaltung in der Altenwohnanlage durch. In diesem Rahmen überreichte eine Sprecherin im Namen aller Heimbewohner einen Blumenstrauß mit 90 roten Rosen, symbolisch für jeden geretteten Bewohner eine, und einen Blumenstrauß mit 115 weißen Rosen, symbolisch für die Anzahl der eingesetzten Feuerwehrkräfte. Diese Geste wertete die Arbeit der Feuerwehr in besonderem Maße auf und dafür sei an dieser Stelle "Herzlichen Dank" gesagt. Brandobjekt: Bei dem Brandobjekt handelt es sich um ein 5-geschossiges Gebäude, daß als Altenwohnanlage genutzt wird. Es wurde 1989 , bauartlich nach der Philosophie des Architekten Walldorff errichtet. Bemerkenswert ist die Dachkonstruktion des Objektes, in der sich kein einziger rechter Winkel befindet. Ebenso sind die Geschosse und einzelnen Appartements angelegt. In dem Gebäude wohnten zum Zeitpunkt des Brandes 220 Bewohner. Das Objekt ist mit einer automatischen Brandmeldeanlage ausgestattet, die einen direkten Anschluß an das Fernmeldenetz der Branddirektion Frankfurt am Main besitzt. Um das Gebäude sind Fahrwege mit Rasenplatten angelegt, so das eine Umfahrung des Objektes für Feuerwehrfahrzeuge möglich ist. Lage: Vermutlich durch den Defekt eines Elektrogerätes ereignete sich ein Zimmerbrand, der im Haus bis zum Eintreffen der Feuerwehr unbemerkt blieb. Durch die daraus resultierende Zeitverzögerung konnte sich das Feuer über den Dachraum ausbreiten, wo es dann zu einem ausgedehnten Dachstuhlbrand kam. Beim Eintreffen der ersten Einheiten herrschte bereits ein Vollbrand der betroffenen Wohneinheit. Die sofort eingeleitete Brandbekämpfung mit einem C-Rohr brachte keinen wesentlichen Erfolg. Der Brandherd wurde in Folge der Ausbreitung und der daraus resultierenden Gefährdung der Einsatzkräfte im Brandobjekt aufgegeben. Man beschränkte sich nunmehr darauf, mit insgesamt 4 C-Rohren von benachbarten Appartements aus eine Ausbreitung des Brandes zu verhindern. Die nachrückenden Einsatzkräfte begannen neben der Menschenrettung mit einem Angriff von außen über das Dach. Hierfür wurden 3 Drehleitern eingesetzt. Insgesamt wurde die Brandbekämpfung mit 8 C-Rohren, 3 B-Rohren und 3 Wenderohren, teils unter Verwendung von 40 Preßluftatmem, durchgeführt. Insgesamt waren eingesetzt: 90 Beamte der Berufsfeuerwehr, 25 Mitglieder der Freiwüligen Feuerwehren, 16 Bedienstete des Rettungsdienstes mit 7 Rettungswagen und einem Großkrankenwagen (Bus), 3 Notärzte mit 2 Notarztwagen, 4 Löschzüge und der Atem- und Umweltschutzzug. Die Gesamteinsatzleitung hatte Herr Reinhard Ries (Leiter der Feuerwehr Frankftirt am Main). Chronologischer Ablauf: 04.21Uhr: Eingang der ersten und einzigen Notrufmeldung aus dem Bereich des späteren Brandobjekts. 04.22 Uhr Alarmierung des Löschzuges 2. 04.29 Uhr Ankunft des Löschzuges 2 am eigentlichen Brandobjekt. Lokalisierung des Schadensobjektes und Erhöhung der Alarmstufe aufgrund örtlichen Begebenheiten. 04.30 Uhr Alarmierung Löschzug 7, Technischer Einsatzleiter Ost, Atem- und Umweltschutzzug (AUSZ), NAW 2 und RTW 2-83. 04.36 Uhr Ankunft des Löschzuges 7 und AUSZ an der Einsatzstelle. Alarmierung RTW 81-83. 04.48 Uhr Lagemeldung: Brennt Dachstuhl auf 250 Meter Länge, 3. Alarm. Erhöhung der Alarmstufe aufgrund der vorgefundenen Lage und der zu erwartenden Menschenrettung. 04.50 Uhr Alarmierung Löschzug 4, HLF 1, TE-West, FF-Berkersheim, NAW 6, GKTW, Direktionsdienst. 04.55 Uhr RTW 79-831 RTW 90-83, RTW 89-83 alarmiert. 04.59 Uhr OLRD und LNA alarmiert. 05.07 Uhr FF-Eschersheim alarmiert. 05.10 Uhr Pressestelle und Medien verständigt. Alarmierung des Einsatzleitstellenanhängers. 05.43 Uhr Lagemeldung: Dachhaut durchgebrannt, zur Zeit Brandbekämpfung über 2 DLK, 1 B-Rohr, 5 C-Rohre im Einsatz. 05.50 Uhr Alarmierung Wechsellader Küche und Betreuungsanhänger. 06.00 Uhr Lagemeldung: 3. DLK im Einsatz, 8 C-Rohre, 3 B-Rohre, 3 Wasserwerfer im Einsatz, ca. 40 PA im Einsatz, ca. 80 Bewohner in Sicherheit gebracht. Weitere Kettensägen zur Einsatzstelle. 06.27 Uhr Wegen hohem Personalbedarf 4. Alarm. Alarmierung VLF 6, HLF 3. 07.02 Uhr Lagemeldung: Feuer unter Kontrolle. 07.24 Uhr Wechsellader Tankstelle alarmiert. 08.19 Uhr: Feuer aus. 08.28 Uhr KW 5 mit Mulde aus zur Brandschuttbeseitigung. 19.00 Uhr Einsatzende. ZUGUNFALL am 09.03.1995 20 Waggon eines Güterzuges entgleist Um 14:50 Uhr entgleisten aus bisher ungeklärter Ursache auf der Strecke Frankfurt - Hanau in Höhe des Bahnhofes Mainkur 20 Waggons eines in Richtung Hanau fahrenden Güterzuges. 10 Waggons davon stürzten um, wobei zwei der entgleisten Waggons mit einem, mit Stückgut beladenen LKW, der die Kilianstädterstraße befuhr, kollidierten. Der Fahrer des LKW wurde durch den Zusammenprall leicht verletzt und mußte mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht werden. Die Ladung des LKW`s bestand zum großen Teil aus Stückgut und mehreren Fässern mit Lösungsmittel. Einige Fässer wurden durch den Aufprall beschädigt, so daß eine geringe Menge der Flüssigkeit auslief. Von der Feuerwehr konnte der Stoff mit Bindemittel abgedeckt und aufgenommen werden. Die Bergungsarbeiten an der Unfallstelle, die von Hilfeleistungs- zügen der Berufsfeuerwehr Frankfurt und dem Unfallhilfszug der Bahn AG durchgeführt werden, dauerten bis in die späten Abendstunden an. Brand des Hallenschwimmbades in Höchst Sachschaden ca. 20.000.000 DM Am Montag den 25.12.1995 löste um 4:04 Uhr die automatische Brandmeldeanlage des Bezirksbades im Frankfurter Stadtteil Höchst aus. Nach nur vier Minuten waren die ersten Einheiten der Feuerwache 5 an der Einsatzstelle. Zu diesem Zeitpunkt drangen bereits starke Rauchwolken aus dem Dach des Hallenbades. Der Kassen- und Cafeteriabereich im Foyer der Liegenschaft brannte in voller Ausdehnung. Die Glasfronten dieses 150 m2 großen Gebäudeabschnitts waren an mehreren Stellen links des Eingangs bereits zerstört und ein Flammenüberschlag auf die Fassadenverkleidung, eine Holzkonstruktion mit Schieferverblendung, hatte bereits erfolgt. Die stärkste Brandintensität war im Bereich des Foyers links neben der Brandmeldeanlage in Richtung der Umkleidekabinen. Aus diesem Bereich führte eine Treppe zu der im 1 OG. befindliche Sauna. Der Brand hatte die Holzteile der Treppe und die in diesem Bereich vorhandene abgehängte Holzbalkendecke ausgebreitet und nahm raschen Verlauf in Richtung Schwimmhalle. In der Schwimmhalle fanden die Flammen reichlich Nahrung an den Holzbindern der Dachkonstruktion. Die Glasscheiben zwischen Foyer und Schwimmhalle waren bereits geborsten und aus ihren Befestigungen gefallen. Die weitere Erkundung zeigte, daß der Brand im Foyer, Cafeteria mit Ausbreitung nach allen Seiten des Hallenbades die Folge eines bereits länger andauernden Brandes sein mußte und somit eine Ausbreitung auf weitere Gebäudebereiche zu erwarten war. Auf Grund dieser Erkenntnis wurde um 4.10 Uhr 2. Alarm und um 4.15 Uhr 3. Alarm ausgelöst. Einsatzmaßnahmen: Von den Kräften des Löschzug 5 wurden 5 C und 1 B-Rohr zur Brandbekämpfung unter Atemschutz eingesetzt. Der eingeleitete Innenangriff mußte auf Grund der schnellen Brandausbreitung, der starken Hitzentwicklung und der Einsturzgefahr der abgehängten Holzbalkendecke im Bereich des Foyer abgebrochen werden. Zwei C-Rohre wurden im Außen- angriff links neben dem Haupteingang zur Brandbekämpfung im Bereich des Foyer eingesetzt. Ein weiteres C-Rohr wurde im rechten Bereich wirksam. Mit zwei C- und einem B-Rohr wurde der Brand im Bereich der Umkleidekabinen bekämpft. Um die unmittelbar an die Schwimmhalle angrenzende Markthalle zu schützen, wurde unter Verwendung der Leiterbühne 5 die Dachhaut des Hallenbades mit Motorsägen geöffnet und eine ca. 1 Meter breite Schneise geschnitten. Die Intensität des Brandes führte unterdessen zu einem gewaltigen Druckanstieg der Rauchgase im Halleninneren. Der Rauch drang aus jeglichen Gebäudeöffnungen. Der Zugführer des Löschzuges 5 erkannte die Situation und ordnete den Rückzug des eingesetzten Personal an. Sekunden nachdem die Feuerwehrkräfte das Gebäude verlassen hatten, kam es zu einem Flash-Over. Ein zweiter Flash-Over ereignete sich kurze Zeit später mit einer noch größeren Intensität. Die dadurch entstandenen Flammen erfaßten schlagartig die gesamte, thermisch aufbereitete Holzkonstruktion des Daches, sowie sämtliche brennbaren Materialien innerhalb der Schwimmhalle. Die vier inzwischen am Einsatzort eingetroffenen Löschzüge und Gruppen der Freiwilligen Feuerwehren wurden umfassend eingesetzt. Bis gegen 5.20 Uhr wurden im Außenangriff 13 C-, 3 B und 3 Wenderohre eingesetzt. Nachdem eine Einsturzgefährdung ausgeschlossen werden konnte, konnten die Einsatzkräfte zum Gebäudekern vordringen und die gefährdeten Hohlräume im Zwischendeckenbereich mit Mittelschaum fluten. Mit einem, über die Leiterbühne vorgenommene, C-Rohr konnte verhindert werden, daß sich der Band über die Dachkonstruktion der Schwimmhalle auf die Markthalle übergriff. Wegen der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung über Laut- sprecherdurchsagen der Polizei und Rundfunk aufgefordert Türen und Fenster geschlossen zu halten. Insgesamt waren zur Brandbekämpfung 18 C-Rohre, 4 B-Rohre, 3 Wenderohre sowie 2 Mittelschaumrohre eingesetzt. Von den eingesetzten Kräfte wurden 164 Atemschutzgeräte getragen. Insgesamt waren 125 Feuerwehrkäfte mit 37 Lösch- und Rettungsfahrzeugen im Einsatz. Der Sachschaden wurde auf 20 Millionen Mark geschätzt. |
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