Die Solitärbienenwand
der Feuerwehr
Frankfurt am Main
Wildbienen Wand
Die meisten der in Deutschland wildlebenden Bienen und Wespen leben solitär, d.h. alleine und nicht als Schwarm.
Auch diese Tiere benötigen, wie die sozialen Arten, Nistmöglichkeiten. Einige Arten bauen sich diese selbst,
andere sind auf entsprechende Möglichkeiten angewiesen. Um diese harmlosen Arten besser kennen zu lernen sowie interessierten
Bürgern einige Möglichkeiten zur Unterstützung der Tiere aufzuzeigen, wurde eine Wildbienenwand geschaffen.
Holzscheite
In einem Teil der Wand befinden sich Holzscheite, die in unterschiedlichen Durchmessern angebohrt wurden.
Die unterschiedlichen Durchmesser sind wichtig, da die Tiere nicht ein beliebiges Loch auswählen,
sondern nur ein ihrer Körpergröße angepasstes Loch belegen.
Aktiver Nestbau
Nicht immer werden Bohrungen so genutzt, wie sie angebracht sind.
Diese Wildbiene hat die Bohrung nur als Plattform genutzt und ihren eigenen Gang seitlich in das Holz gebaut.
Schilfrohr
Die gleiche Funktion wie die Holzscheite haben Schilfrohre. Auch sie werden als Brutröhre angenommen.
Pfeifenräumer
Auch die solitären Arten haben oftmals einen Stachel.
Allerdings sind die wenigsten Arten in der Lage durch die menschliche Haut zu stechen.
Auf dem Bild sieht man einen Pfeifenräumer. Dieser besteht augenscheinlich fast zur Hälfte aus einem Stachel.
In Wirklichkeit handelt es sich hier nur um eine sehr biegsame Legeröhre.
Nistkasten
Um auch einmal hinter die Kulissen schauen zu können,
wurde ein besonderer Nistkasten beschafft.
An diesem kann man die Frontseite mit den Nisthöhlen herausnehmen.
Brutröhre
Das Innenleben des Kastens besteht aus Glasröhrchen,
durch die der Betrachter die Brut beobachten kann.
Deutlich ist hier die Brutraumaufteilung zu sehen.
Larve
Aus dem gelegten Ei entwickelt sich relativ schnell einen Larve,
die dann den eingebrachten Nahrungsvorrat aufnimmt und sich dann verpuppt.
Jungtier
Im Puppenstadium überwintert das Tier und schlüpft im Frühjahr als ausgewachsenes Insekt.
Nach dem schlüpfen paar sich das Insekt, reinigt die Brutröhre und belegt sie wieder neu.
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© 2005
Feuerwehr Frankfurt am Main
Insektenberatung
Feuer- und Rettungswache 5